1. Damen-Bundesliga unteres Play-off – SGVH1
Ein intensives Saisonfinale in Kirchbichl brachte für SGVH1 noch einmal drei Begegnungen am
vorletzten Wochenende (18.4. und 19.4.). In der Sporthalle der MS Kirchbichl ging es dabei nicht nur
um einzelne Siege, sondern um einen versöhnlichen Abschluss einer insgesamt stabilen Saison.
Gegen Krichbichl 1 startete SGVH1 am Samstagmittag in die erste Partie. Gleich zu Beginn musste sich
Ines Diendorfer gegen Teresa Oppelz klar geschlagen geben, die das Spiel ohne Satzverlust für sich
entschied. Claudia Steinbacher sorgte jedoch im Anschluss für den Ausgleich, als sie Theresa Prosch in
einem hart umkämpften Match in fünf Sätzen niederrang – besonders der Entscheidungssatz war an
Spannung kaum zu überbieten. Lisa Fuchs brachte SGVH1 mit einem starken Auftritt gegen Lena
Promberger sogar in Führung, ehe Oppelz erneut zuschlug und Steinbacher diesmal in vier Sätzen
bezwang. Prosch gelang gegen Fuchs wenig später der Ausgleich, womit die Partie weiter offen blieb.
Im letzten Einzel ließ Diendorfer nichts anbrennen und dominierte klar und glich noch einmal aus. Im
abschließenden Doppel mussten sich Steinbacher und Fuchs dann allerdings deutlich geschlagen
geben, wodurch Krichbichl den Gesamtsieg davontrug – 3:4 Niederlage aus Sicht von SGHV.
Nur wenige Stunden später wartete mit Langenzersdorf 1 bereits der nächste Gegner in derselben
Halle. Wieder begann es aus Sicht von SGVH1 schwierig: Diendorfer unterlag Pia Geineder deutlich.
Steinbacher konnte danach zwar einen Satz gegen Verena Baramidze holen, verlor dann aber mit 1:3.
Fuchs brachte das Team mit einem souveränen Auftritt gegen Jelena Novak erneut nach vorne. Doch
Geineder erwies sich auch in ihrem zweiten Einzel als zu stark und ließ Steinbacher kaum Chancen.
Diendorfer konterte aber und holte einen 3:0 Sieg gegen Novak. Im letzten Spiel konnte Fuchs aber
nichts mehr ausrichten und die Begegnung wurde mit 2:4 verloren.
Am Sonntagvormittag stand schließlich das dritte Spiel gegen SG Bodensdorf / St. Urban 2 auf dem
Programm. Diendorfer kämpfte sich in ihr Match gegen Ivana Grgic, konnte jedoch nach vier Sätzen
keinen Punkt holen. Steinbacher zeigte anschließend eine engagierte Leistung, musste sich aber
ebenfalls geschlagen geben. Für den einzigen Erfolg des Tages sorgte Fuchs, die sich in einem
spannenden Fünfsatzspiel gegen Julia Suppnig durchsetzte – besonders der knappe Verlauf im
Entscheidungssatz sorgte für den einzigen Jubelmoment aus Sicht von SGVH1. In den folgenden
Spielen waren die Gegnerinnen jedoch überlegen: Grgic und Suppnig punkteten erneut, ehe Evelyn
Schätzer mit einem klaren Sieg den Schlusspunkt setzte. Die Partie endete deutlich mit 1:5.
Auch wenn die Ergebnisse zum Abschluss nicht ideal ausfielen, kann SGVH1 insgesamt zufrieden auf
die Saison blicken. Mit dem 8. Platz von 11 Mannschaften gelang es erstmals seit längerer Zeit, den
Klassenerhalt ohne Zittern zu sichern. Die Mischung aus neuer Verstärkung und der
Weiterentwicklung der bestehenden Spielerinnen zahlte sich über die gesamte Spielzeit hinweg aus,
sodass der Grundstein für eine sorgenfreie Zukunft in der Liga gelegt werden konnte.
2. Damen-Bundesliga – GRDI1
Neben der 1. Damenbundeliga spiele auch die 2. Liga in der Kirchbichler Sporthalle. Großdietmanns 1
hatte ebenfalls 3 Spiele vor sich. Aus Sicht von SGVH stand dabei vor allem Anna-Lena
Windischberger im Fokus, die in allen Begegnungen wichtige Akzente setzen konnte.
Gegen Bruck an der Mur 2 startete Windischberger zunächst in ein nervenaufreibendes Duell gegen
Bettina Ladinik. Nach einem ausgeglichenen Verlauf bewies sie im Entscheidungssatz die besseren
Nerven und sicherte sich den Sieg. Auch in ihrem zweiten Einzel ließ sie nichts anbrennen und setzte
sich gegen Heike Jauck in vier Sätzen durch, wobei sie vor allem in den längeren Ballwechseln die
Kontrolle behielt. Damit hatte sie entscheidenden Anteil am erfolgreichen Auftakt, der am Ende klar
mit 5:1 gewonnen wurde.
Am Nachmittag wartete mit Indigo Graz 2 eine deutlich schwierigere Aufgabe. Windischberger traf
zunächst auf Chiu-Ying Yang, fand jedoch gegen die Linkshänderin nur schwer ins Spiel und musste
sich geschlagen geben. Im zweiten Einzel entwickelte sich gegen Lisa Gruber ein echter Krimi: Nach
wechselnden Führungen ging es in den fünften Satz, in dem Windischberger zwischenzeitlich
zurücklag, sich aber Punkt für Punkt herankämpfte. Dennoch kippte das Match knapp zugunsten der
Gegnerin. Trotz ihres Kampfgeistes blieb GRDI1 hier insgesamt ohne Erfolgserlebnis und verlor die
Begegnung mit 2:4.
Am Sonntag gegen Oberpullendorf 1 zeigte Windischberger erneut ihr Können. Gegen Daniela Mitar
lieferte sie sich zunächst ein intensives Match, in dem sie immer wieder gute Phasen hatte, letztlich
aber den entscheidenden Momenten den Vortritt lassen musste. Dennoch präsentierte sie sich über
das Wochenende hinweg konstant und trug mit ihren Leistungen dazu bei, dass GRDI1 in allen
Begegnungen konkurrenzfähig blieb. Auch dieses Spiel ging schließlich mit 2:4 verloren.
Unterm Strich stand ein Sieg aus drei Auswärtsspielen, wobei Windischberger mit mehreren
Einzelerfolgen und einem starken Auftritt in engen Situationen überzeugte.
Oberliga B – SGVH2
Zwei Auswärtsspiele innerhalb weniger Tage standen für SGVH2 auf dem Programm, und beide Male
zeigte die Mannschaft eine überzeugende Leistung.
Den Auftakt machte die Begegnung in Neulengbach. Anna-Lena Windischberger erwischte einen
starken Start gegen Moritz Hessenberger und kontrollierte das Spielgeschehen über weite Strecken,
auch wenn ein Satz abgegeben werden musste. Walter Windischberger lieferte sich mit Jonathan
Haas ein intensives Duell, in dem sich die Ballwechsel immer wieder zuspitzten. Im Entscheidungssatz
behielt er schließlich die Nerven und drehte die Partie noch zu seinen Gunsten. Philipp Leeb zeigte
sich ebenfalls souverän und ließ Ernst Koberwein kaum ins Spiel kommen. Im Doppel wurde es
nochmals eng, doch Windischberger und Leeb setzten sich in einem umkämpften Match durch. Zwar
musste sich Anna-Lena Windischberger im zweiten Einzel diesmal geschlagen geben, doch Leeb und
Walter Windischberger machten in den verbleibenden Spielen alles klar. Am Ende stand ein
deutlicher 6:1-Auswärtserfolg.
Nur zwei Tage später ging es weiter nach St. Andrä-Wördern. Wieder eröffnete Anna-Lena
Windischberger das Spiel und setzte sich gegen Daniel Mayer durch, wobei sie vor allem in den
entscheidenden Momenten die bessere Lösung fand. Stella Schultschik musste sich anschließend
trotz guter Ansätze gegen den starken Felix Hülmbauer geschlagen geben. Leeb brachte SGVH2 mit
einem klaren Sieg wieder in Führung, bevor das Doppel mit Windischberger und Leeb die Partie
weiter in Richtung der Gäste lenkte. In ihrem zweiten Einzel dominierte Windischberger diesmal
deutlich und ließ ihrem Gegner Felix Hülmbauer durch überlegte Strategie kaum Chancen. Aufgrund
einer noch nicht vollständig ausgeheilten Handgelenksverletzung konnte Mayer nicht mehr gegen
Leeb antreten, wodurch der Punkt kampflos an SGVH2 ging. Schultschik setzte schließlich noch einen
drauf und entschied ein spannendes Fünfsatzspiel für sich. Beeindruckend war, dass sie in den
entscheidenden Momenten die Ruhe bewahrte. Auch hier stand am Ende ein klarer 6:1-Erfolg.
4. Klasse Mitte A – SGVH9
In Hainfeld entwickelte sich für SGVH9 ein echtes Auf und Ab gegen Traismauer 4. Zu Beginn geriet
die Mannschaft deutlich unter Druck, da sowohl Karl Hochebner, Peter Voit als auch Johannes
Beischlager ihre ersten Einzel abgeben mussten. Erst im Doppel gelang die Wende, als Hochebner und
Beischlager mit einer geschlossenen Leistung verkürzten.
In den folgenden Einzeln blieb es zunächst schwierig: Voit kämpfte sich zwar in den
Entscheidungssatz, musste sich dort jedoch knapp geschlagen geben, und auch Hochebner konnte
gegen Markus Matz nicht anschreiben. Doch dann drehte SGVH9 auf. Beischlager dominierte sein
nächstes Match klar, Voit fand immer besser ins Spiel und holte einen wichtigen Punkt gegen Matz.
Besonders spannend wurde es im Duell zwischen Beischlager und Emanuel Egger, wo nach hart
umkämpften Ballwechseln der fünfte Satz die Entscheidung brachte – diesmal mit dem besseren
Ende für SGVH9. Hochebner setzte schließlich den Schlusspunkt mit einem weiteren Erfolg.
Nach einem schwierigen Start kämpfte sich das Team eindrucksvoll zurück, sodass am Ende ein
unglaubliches 5:5-Unentschieden zu Buche stand.

