1. Damen-Bundesliga unteres Play-off – SGVH1
Am Samstag, dem 24. Jänner, verwandelte sich die Sporthalle im Freizeitzentrum Wr. Neudorf gleich
zweimal in die Bühne für intensive Begegnungen in der Sammelrunde der 1. Damen-Bundesliga
unteres Play-off. Trotz personeller Unterzahl trat SGVH mit bemerkenswerter Entschlossenheit an die
Tische und stellte sich der Herausforderung mit zwei Spielerinnen.
Im ersten Duell um 13:00 Uhr gegen den Badener AC entwickelte sich von Beginn an ein
nervenaufreibender Schlagabtausch. Ein kampflos abgegebenes Spiel brachte den Gegner zunächst in
Front, doch Anna Pfeffer antwortete mit einem kontrollierten Auftritt gegen Valerie Tischler. Nach
einem verlorenen ersten Satz fand Pfeffer immer besser in ihren Rhythmus, variierte geschickt das
Tempo und drehte die Partie souverän. Kurz darauf setzte Claudia Steinbacher mit einem klaren
Dreisatzsieg gegen Virag Retyi ein deutliches Zeichen und glich die Begegnung aus.
Ein weiteres w.o. ließ BAAC erneut vorlegen, ehe Steinbacher auf Angelina Romanovskaya traf.
Romanovskaya ließ kaum etwas zu und brachte ihr Team mit präzisen Platzierungen in Führung.
Pfeffer stand daraufhin gegen Retyi unter Druck, lieferte jedoch eine konzentrierte Vorstellung. Vor
allem der erste Satz, der erst in der Verlängerung entschieden wurde, zeigte ihre Nervenstärke. Mit
diesem 3:0 Sieg war wieder alles offen.
Somit musste das Doppel entscheiden. Steinbacher und Pfeffer starteten verhalten, steigerten sich
aber kontinuierlich. Nach dem Satzrückstand übernahmen sie das Kommando, setzten die
Gegnerinnen mit druckvollen Returns unter Zugzwang und sicherten sich den entscheidenden Punkt.
Am Ende stand ein überraschender 4:3-Erfolg für SGVH.
Nur wenige Stunden später, um 16:00 Uhr, wartete mit Bruck an der Mur der nächste Gegner –
erneut in derselben Halle. Pfeffer eröffnete gegen Gaja Mavri, fand jedoch nie richtig Zugriff auf das
Spiel der Gegnerin. Steinbacher glich wenig später mit einer dominanten Vorstellung gegen Sarah
Salchenegger aus, bei der sie von Beginn an das Tempo bestimmte.
Ein weiteres kampfloses Spiel brachte die Gegnerinnen wieder voran. Doch Pfeffer zeigte gegen
Salchenegger eine beeindruckende Reaktion. Mit präzisem Service und mutigen Angriffen ließ sie
ihrer Gegnerin kaum Raum zur Entfaltung. Wieder folgte ein w.o., das die Situation für SGVH
erschwerte.
Steinbacher hielt das Team mit einem starken Auftritt gegen Dorotheea Alexandru im Rennen. Nach
verlorenem Auftaktsatz stellte sie ihr Spiel um, agierte variabler und drehte die Begegnung. Damit
musste erneut das Doppel entscheiden. Dieses Mal fanden Pfeffer und Steinbacher nach
gewonnenem ersten Satz nicht mehr zur nötigen Konsequenz zurück und mussten den Gegnerinnen
den Vortritt lassen.
Die Begegnung endete knapp mit 3:4 aus Sicht von SGVH.
Am Sonntag, dem 25. Jänner, ging es auswärts gegen Altenmarkt/Guntramsdorf weiter. Wieder
standen Pfeffer und Steinbacher allein am Tisch. Pfeffer eröffnete gegen Isabella Matz äußerst
konzentriert und ließ in keiner Phase Zweifel aufkommen. Kurz darauf dominierte Steinbacher ihr
Spiel gegen Hannelore Neuhold mit sicherem Aufbauspiel und klarem Plan.
Ein kampfloses Spiel brachte OTGU zwischenzeitlich heran, doch Steinbacher ließ gegen Matz nichts
anbrennen und baute die Führung weiter aus. Pfeffer setzte gegen Annika Müller nach und
überzeugte mit geduldigem Spielaufbau sowie entschlossenen Angriffen in den entscheidenden
Momenten. Danach wurde zwar noch eine w.o. Partie gewertet, das Endergebnis von 4:2 für SGVH
stand aber schon fest!
2. Damen-Bundesliga – GRDI1
Am Samstag, dem 24. Jänner, trat Anna-Lena Windischberger gemeinsam mit ihren Kolleginnen aus
Großdietmanns und Ziestersdorf auswärts gegen Sandl an. Die Halle war mit überdurchschnittlich
vielen Zuschauenden gefüllt, eine ungewohnte Kulisse für die jungen Spielerinnen, die sich erstmals
vor einer derart großen Zuschauermenge behaupten mussten. Entsprechend spürbar war die
Nervosität zu Beginn, doch sie legte sich mit jedem Ballwechsel.
Zum Auftakt musste Emilia Vogler gegen Lisa Riepl an den Tisch. Vogler ließ sich von der Stimmung
nicht beeindrucken, setzte ihre Schläge präzise und sicherte GRDI den ersten Punkt ohne Satzverlust.
Danach entwickelte sich zwischen Melanie Riepl und Joy Zimmel ein offenes Duell. Zimmel hielt stark
dagegen, musste sich jedoch nach fünf umkämpften Sätzen knapp geschlagen geben.
Hanna Vater traf anschließend auf Windischberger. Nach einem ausgeglichenen Beginn übernahm
Windischberger zunehmend die Kontrolle, variierte ihr Spiel klug und brachte GRDI wieder in
Führung. Vater blieb danach auch gegen Vogler hartnäckig. Dieses Spiel entwickelte sich zu einem
echten Krimi, in dem mehrere Sätze erst in der Verlängerung entschieden wurden. Vogler bewies
Nervenstärke und entschied die Partie hauchdünn für sich.
Anna-Lena Windischberger baute mit einer konzentrierten Leistung gegen Melanie Riepl den
Vorsprung aus, ehe im letzten Spiel Stefanie Kaiser gegen Patrizia Stölnberger über fünf Sätze
gefordert war. Trotz großem Einsatz musste sich Kaiser in den entscheidenden Ballwechseln knapp
geschlagen geben.
Am Ende stand aber trotzdem ein grandioser 4:2-Auswärtserfolg für GRDI1.


Unterliga Mitte A – SGVH4
Am Donnerstag, dem 29. Jänner, trat SGVH4 auswärts in der Turnhalle der VS Daniel Gran gegen die
Gemeinde St. Pölten an. Mehrere Partien entwickelten sich zu wahren Geduldsspielen über die volle
Distanz. Tobias Schwarzbauer lieferte sich mit Regina Hörndl einen offenen Schlagabtausch, bei dem
jeder Satz hart umkämpft war, ehe sich Hörndl im Entscheidungssatz durchsetzte. Auch Stephan
Hirsch zwang Jürgen Wallo in ein langes Duell, in dem kleine Unkonzentriertheiten den Ausschlag
gaben. Martin Veith stand Reinhard Waltenberger ebenfalls über fünf Sätze gegenüber, musste sich
jedoch knapp geschlagen geben.
Erst im Doppel konnten Schwarzbauer und Hirsch ein klares Zeichen setzen. Mit druckvollen Angriffen
ließen sie ihren Gegnern kaum Zeit zum Reagieren und holten den einzigen Punkt für SGVH. In den
folgenden Einzeln wiederholte sich das Bild enger Partien, die immer wieder in den
Entscheidungssatz gingen, jedoch immer zugunsten der Gastgeber endeten.
Am Ende stand eine 1:6-Niederlage.
2. Klasse Mitte A – SGVH5
Ebenfalls am Donnerstag, dem 29. Jänner, spielte SGVH5 zuhause in der Turnhalle der NMS St.
Veit/Gölsen gegen Langenlois/Hadersdorf. Die Begegnung entwickelte sich zu einem ständigen Hin
und Her. Thomas Veith hatte gegen Mario Riha einen schweren Start, während Jozo Jakovljevic mit
einem klaren Auftritt mit 3:0 gegen Peter Faux sofort ausglich. Thomas Meier musste sich Richard
Metze geschlagen geben, ehe Jakovljevic und Meier im Doppel mit variabler Platzierung die Führung
holten.
In den folgenden Spielen wechselte das Momentum beinahe nach jeder Partie. Jakovljevic fand gegen
Riha kein Mittel, Veith und Meier mussten weitere knappe Niederlagen hinnehmen. Doch Meier mit
einem deutlichen Sieg gegen Faux und Jakovljevic nach einem nervenaufreibenden Fünfsatzspiel
gegen Metze hielten SGVH im Rennen. Besonders Veith bewies im letzten Spiel Nervenstärke, als er
nach Satzrückstand das Match noch drehte.
Nach zehn intensiven Partien trennte man sich 5:5.
3. Klasse Mitte – SGVH6
Bereits um 18:00 Uhr am selben Tag empfing SGVH6, ebenfalls zuhause, Kirchberg am Wagram und
lieferten sich ein emotionales Duell. Johann Thaller eröffnete mit einem sicheren Auftritt, auch wenn
ein Satz deutlich verloren ging. Heimo Tarmann zeigte gegen Peter Gruber eine konzentrierte
Leistung, ließ sich von einem knappen Satzverlust nicht aus der Ruhe bringen. Franz Gramm
dominierte sein erstes Einzel klar.
Im Doppel geriet SGVH ins Hintertreffen, doch danach übernahm Tarmann wieder die Kontrolle und
gewann gegen Baumgartner. Thaller musste sich Schmidl geschlagen geben, ebenso wie Gramm
später gegen Gruber. In dieser Phase wurde es enger, ehe Tarmann mit einem variablen Spiel gegen
Schmidl den wichtigen Punkt holte. Gramm setzte dann gegen Baumgartner den Schlusspunkt.
SGVH6 gewann mit 6:3.
4. Klasse Mitte A – SGVH8
Am Montag, dem 26. Jänner, war SGVH8 auswärts in der Turnhalle der NMS Böheimkirchen
gefordert. Michael Fürst traf gleich zu Beginn auf Markus Pfeiffer, der das Spiel von Anfang an
bestimmte. Andreas Spörer und Pia Spörer standen ihren Gegnern ebenfalls unter starkem Druck und
fanden kaum ins Spiel. Auch im Doppel ließ BÖHK nichts anbrennen.
Erst gegen Julian Eder gelang Fürst ein enges Spiel, das sich über fünf Sätze zog und lange offen war.
Schlussendlich konnte Fürst aber dann einen Punkt für die Mannschaft holen. Dennoch blieb es der
einzige Lichtblick für SGVH. In den restlichen Begegnungen spielten die Gastgeber ihre Überlegenheit
routiniert aus.
Die Begegnung endete mit 1:6 aus Sicht von SGVH.
